Online-Befragung zur W-Besoldung

Im Rahmen des Gender-Reports 2019 wird aktuell eine Online-Befragung von Professorinnen und Professoren an Hochschulen in NRW durchgeführt, da zur Frage der Leistungsbezüge bislang nur wenige Forschungsergebnisse vorliegen. Die Befragung zielt auf Erfahrungen und Einschätzungen zur W-Besoldung mit ihren leistungsbezogenen Elementen, auch im Vergleich zur C-Besoldung.

Statistiktool zur Gleichstellungsquote aktualisiert

Das Online-Tool zur Berechnung der Gleichstellungsquote wurde aktualisiert - nun sind Daten bis zum Jahr 2015 abrufbar. Das Tool hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird nun jährlich an die neuen Daten der amtlichen Bundesstatistik angepasst. Neu ist, dass alle Daten rückwirkend an die geänderte Fächergruppensystematik der amtlichen Statistik angepasst wurden.

Zum Statistiktool Gleichstellungsquote

Neue Hochschuldaten zu Leitungsgremien online

Zum sechsten Mal wurden die Hochschulleitungsgremien an den nordrhein-westfälischen Hochschulen durch die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks FGF NRW erhoben. Während die Hochschulräte 2017 mit einem Frauenanteil von 43,9% bereits nahe an der Geschlechterparität liegen, ist bei den Dekanatsleitungen mit 10,2% noch viel Luft nach oben.
Außerdem wurden alle Hochschuldaten für NRW bis zum Jahr 2015 aktualisiert. Alle Daten wurden rückwirkend an die geänderte Fächergruppensystematik der amtlichen Statistik angepasst.

Zum Statistikportal

Buch "ChanceMINT.NRW" erschienen

Soeben ist das Buch "ChanceMINT.NRW – Studienbiografische Wendepunkte und Karriereperspektiven" erschienen (Hrsg.: Nicole Auferkorte-Michaelis und Arne Gillert). Es bilanziert das Projekt ChanceMINT.NRW und enthält u.a. einen Beitrag mit speziell für MINT-Fächer aufbereiteten Ergebnissen des Gender-Reports 2016 von Ulla Hendrix, Jennifer Niegel und Judith Conrads.

Projekt ChanceMINT.NRW | zum Buch | direkt zum Open Access

Gender-Kongress 2017

Die Ergebnisse des Gender-Reports werden regelmäßig auf den Gender-Kongressen des Wissenschaftsministeriums NRW diskutiert. Am 8.3.2017 fand der vierte Gender-Kongress in Essen statt: "Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin". Fast 200 Akteurinnen und Akteure aus Hochschulen, Kliniken, Verwaltung und Politik diskutierten und analysierten gemeinsam, welche Ursachen die Chancengerechtigkeit noch behindern und mit welchen Therapiemaßnahmen diese Hindernisse künftig aus dem Weg geräumt werden können. Für die Hochschulmedizin nahm u.a. Prof. Dr. Ulrike Schara (Universitätsklinikum Essen) als Referentin teil.

Programm | Interview mit Prof. Dr. Ulrike Schara

Statistiktool zur Gleichstellungsquote – neueste Daten verfügbar

Das Statistiktool zur Berechnung der Gleichstellungsquoten hat sich bewährt und wird vielfach genutzt. Die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks FGF NRW hat daher nun – auch auf Wunsch aus den Hochschulen – die Daten aktualisiert. Ab jetzt erhalten Sie die aktuellsten amtlichen Daten bis zum Jahr 2014.

Neue Daten zu Hochschulleitungsgremien online

Im März wurden die nordrhein-westfälischen Hochschulleitungsgremien und -führungspositionen zum fünften Mal erhoben und sind nun im Statistikportal online. 2015 ist der höchste Frauenanteil mit 42 % bei den Hochschulräten zu finden.

Statistiktool zur Gleichstellungsquote

Zum Weltfrauentag geht ein Statistiktool online, mit dem eine Gleichstellungsquote nach dem Kaskadenmodell berechnet werden kann. Das Tool wurde entwickelt für Hochschulen in NRW, für die die Gleichstellungsquote nach § 37a Hochschulgesetz gilt. Darüber hinaus richtet sich das Tool an bundesweit Interessierte.
Zum Statistiktool | Zur Pressemitteilung des MIWF NRW

Frauen in Führungspositionen

Meike Hilgemann und Jennifer Niegel haben auf der Konferenz „frauen für führungspositionen fff – high flying high potentials“ in Zürich (Schweiz) einen Vortrag zu „Frauen auf dem Weg zur Professur und in andere hochschulische Führungspositionen“ gehalten und die Ergebnisse des Gender-Reports 2013 vorgestellt. Mehr zur Konferenz

Diskriminierung in Berufungsverfahren

Der Deutschlandfunk hat die Ergebnisse des Gender-Reports 2013 zu Wissenschaftskarrieren und Berufungsverfahren als Ausgangsbasis genommen, um im Hochschulmagazin "Campus & Karriere" über Diskriminierung von Frauen in Berufungsverfahren zu berichten. Zum Radiobeitrag

Geschlechterverteilung in den Senaten an Hochschulen in NRW

188 von 710 stimmberechtigten Senatsmitgliedern sind Frauen.

Senate an Hochschulen in NRW 2012
Senate an Hochschulen in NRW 2012

Erstmalig wurden die 37 Senate an nordrhein-westfälischen Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW auf Geschlechterparität geprüft. Das Ergebnis ist ernüchternd: nur ein Viertel (26,5 %) der Senate ist mit Senatorinnen besetzt.
Die größte Gruppe in den Senaten bilden die Professorinnen und Professoren mit insgesamt 356 Personen. Jedoch liegt hier der Frauenanteil nur bei knapp einem Fünftel (18,8 %).
Der höchste Frauenanteil ist in der Gruppe der „Weiteren Mitarbeitenden“ mit 43,4 % zu verzeichnen. Gefolgt von den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen (35,4 %), Studentinnen (32,0 %) und Dekaninnen (17,4 %).

Hochschulleitungen in NRW 2012/2013 nach Geschlecht

Frauen nehmen 137 von 650 Leitungspositionen in den 37 Hochschulen in NRW ein.

Hochschulleitungen in NRW 2012/2013
Hochschulleitungen in NRW 2012/2013

Den höchsten Frauenanteil haben die seit 2007 eingeführten Hochschulräte (32,3%), den niedrigsten die Dekanate (10,2%). Weiterhin werden 7 von 37 Hochschulen von einer Rektorin bzw. Präsidentin geleitet. Fast ein Fünftel (19,4%) der Verwaltungsspitzen ist weiblich. Der zweithöchste Frauenanteil ist mit 23,8% bei den ProrektorInnen zu verzeichnen, der Anteil von Frauen insgesamt im Rektorat beträgt mehr als ein Fünftel (21,9%). Der Anteil von Frauen in Hochschulleitungen entwickelt sich langsam, aber stetig fort. Nur die Dekanate weisen im Vergleich zu 2010 nicht nur eine Stagnation auf, sondern sogar einen leichten Rückgang (-1,1 Prozentpunkte), wobei sie ohnehin schon den niedrigsten Frauenanteil zu verzeichnen haben und sich hier der größte Handlungsbedarf ergibt.

Posterpräsentation in Bergen, Norwegen

Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW stellte den Gender-Report bei der diesjährigen „7th European Conference on Gender Equality in Higher Education", die vom 29.-31. 2012 August in Bergen (Norwegen) stattfand, anhand einer Posterpräsentation durch Dipl.-Soz.-Wiss. Jennifer Niegel vor.

Frauen in Hochschulleitungen – wo steht NRW 2011?

135 von 645 Leitungspositionen in den Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW sind mit einer Frau besetzt.

Hochschulleitungen in NRW 2011/2012
Hochschulleitungen in NRW 2011/2012

Dabei verzeichnen die Hochschulräte den höchsten Frauenanteil (29,7 %) , den niedrigsten die Dekanate (11,4 %). Nur 7 Hochschulen (von 37) werden von einer Frau geführt. Immerhin hat jede vierte Hochschule eine Kanzlerin (25,7 %). Der Anteil an Prorektorinnen liegt bei fast einem Viertel.

Der Anteil von Frauen an den Leitungsebenen wird vorangetrieben, wenn auch langsam. Dies zeigt der Vergleich mit dem Jahr 2006. Seit 2006 ist der Frauen- anteil in allen Leitungspositionen um 10,7 Prozentpunkte gestiegen, bei den Rektorinnen um 12,2. Auch der Frauenanteil der Verwaltungsspitzen erhöhte sich im Vergleich zu 2006 um 11,9 Prozentpunkte. Im Rektorat liegt der Frauenanteil derzeit bei 23,2 %, eine Steigerung von 7,3 Prozentpunkten. Bei den Dekanatsleitungen sind es 4,9 Prozentpunkte mehr.

Die Tendenz weist in die richtige Richtung, trotzdem ist eine sichtbare Parität in den Hochschulleitungen noch weit entfernt.

Die Zahlen aus dem Jahr 2010 zu den Leitungsebenen der Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW finden Sie im Gender-Report 2010.

Gender-Report 2010