Gender Gap in der Hochschulmedizin

Teil C des Gender-Reports 2016

Teil C umfasst eine ausführliche Studie zum "Gender Gap in der Hochschulmedizin".  Den Ausgangspunkt bildete die ausgeprägte Diskrepanz zwischen dem hohen Studentinnenanteil und dem sehr geringen Anteil der Professorinnen an den Medizinischen Fakultäten. Wissenschaftskarrieren von Frauen in der Hochschulmedizin sind bislang wenig erforscht und stehen deshalb im Fokus dieser quantitativen und qualitativen Untersuchung.

Die Studie basiert auf drei Erhebungsschritten:

  1. Für jedes Universitätsklinikum und jede Medizinische Fakultät in NRW wurde ein ausführliches Gender-Profil erstellt: geschlechterdifferenzierte Daten zu Qualifizierung und Personal, angereichert mit Informationen zum Standort und insbesondere zur Gleichstellungsarbeit. Die Profile beleuchten die Standorte Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Münster und Köln.
  2. Um Erklärungen für den Gender Gap aus Sicht der Leitung und der Gleichstellung zu erhalten, wurden Interviews mit AkteurInnen der Hochschulmedizin in NRW geführt – Ärztlichen Direktoren, Dekanen der Medizinische Fakultäten, Prodekaninnen sowie Gleichstellungsbeauftragten der Kliniken und Fakultäten.
  3. Um die Entscheidung für oder gegen eine Wissenschaftskarriere bei Frauen und Männern nachzuvollziehen, wurde der ärztliche und wissenschaftliche Nachwuchs in der Medizin in den Blick genommen – anhand einer Online-Befragung von AssistenzärztInnen an den sechs Universitätskliniken in NRW (Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Münster und Köln).

Die Erhebungen ermöglichten erstmalig eine umfassende Bestandsaufnahme der Hochschulmedizin in NRW unter einer Geschlechterperspektive. Zugleich wurde Erfahrungswissen aus dem Feld für das Feld aufbereitet. Abschließend wurden daraus Handlungsempfehlungen zur Reduzierung des Gender Gaps in der Medizin entwickelt (siehe Zusammenfassung).

Teil C des Gender-Reports 2016

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