Gender-Report 2013
Fortschreibung der Datenanalyse und Studie zu Berufungsverfahren
Der Gender-Report 2013 umfasst zwei Projektbereiche:
1. Die Fortschreibung der statistischen Analyse
2. Ergebnisse einer triangulativen Studie zu Geschlechtergerechtigkeit in Berufungsverfahren
Die Fortschreibung der statistischen Analyse umfasst, wie bereits 2010, eine Datenaufbereitung und eine Analyse der quantitativen Entwicklungen. Hierbei geht es um die Entwicklung der Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Bundesländern - unter dem Aspekt der Geschlechter(un)gerechtigkeit.
Auf der Grundlage der Daten der amtlichen Statistik wird nach den Veränderungen der Gesamtzahlen und der Frauen- und Männeranteile bei den Studierenden und den AbsolventInnen insbesondere der konsekutiven Studiengänge, den Promotionen, den Habilitationen sowie den verschiedenen Gruppen des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals gefragt.
Das Projekt "Beruf ProfessorIn – Qualifizierungsverläufe und Berufungsverfahren. Erfahrungen und Erfordernisse an nordrhein-westfälischen Hochschulen." ist triangulativ angelegt. Es umfasst eine qualitative Interviewstudie sowie eine Mixed-Method-Online-Erhebung zur Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit in Berufungsverfahren. Ziel dieser Studie ist herauszufinden, welchen Hürden Frauen und Männer in Berufungsverfahren begegnen und wie diese geschlechtergerecht gestaltet werden können. Die Präsentation der Projektergebnisse im Gender-Report 2013 wird eine Übersicht über vorhandene Maßnahmen und Projekte zur Qualitätssicherung in Berufungsverfahren sowie konkrete Handlungsempfehlungen für das Land, die Hochschulen und Akteure und Akteurinnen an den Hochschulen umfassen.



